Fakultät für Chemie und Pharmazie

Department Chemie und Robert-Bosch-Stiftung fördern Schüler-Projekt zum Recycling von Seltenen Erden

Bild: Lena Daumann

Im Kooperationsprojekt "Our Common Future" zwischen dem Department Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg untersuchen Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Feodor-Lynen-Gymnasiums Planegg unter fachlicher Anleitung von Prof. Lena Daumann und der Fachdidaktik Chemie, Prof. Stefan Schwarzer, wie Seltene Erden umweltfreundlich aus Alltagsgegenständen zurückgewonnen und recycelt werden können.

 

Für viele Gegenstände im Alltagsgebrauch, wie z.B. Smartphones oder Festplatten, werden die besonderen Metalle der Seltenen Erden benötigt. Doch ihr Abbau belastet die Umwelt und die Metalle sind schwer zugänglich. Im Rahmen eines W-Seminars werden neuartige und klassische Recycling-Methoden auf ihren Nutzen und ihre Anwendbarkeit im Labor erprobt und miteinander verglichen. Abschließend präsentieren die Jugendlichen ihre Forschungsergebnisse in einer selbst entworfenen Ausstellung. Im Foto-Blog des Arbeitskreises von Prof. Daumann finden Sie Informationen über den Fortgang der Arbeiten.

Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung mit 30000 € gefördert und endet im Juni 2020. Mit dem Förderprogramm „Our Common Future – Schüler, Lehrer, Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung mit insgesamt über 1,4 Millionen € gemeinsame Forschungsprojekte von Lehrkräften und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Nachhaltigkeit. In den Projekten bearbeiten Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte mit Wissenschaftlern ein interdisziplinäres Forschungsthema, das Antworten zu Alltagsthemen wie Mobilität, Ernährung und Umwelt gibt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bosch-stiftung.de/ourcommonfuture.