Nanostrukturen spielen eine zunehmend große Rolle in der Informationstechnologie
und in den Lebenswissenschaften. In den vergangenen Jahren wurden zwar viele
Einzelbausteine im Nanometerbereich entwickelt; jedoch gibt es bisher wenige
Erfahrungen, wie sich diese Komponenten in komplexe Systeme integrieren lassen.
Es ist daher ein Hauptziel von NIM, eine breite Palette von künstlichen
multifunktionalen Nanosystemen herzustellen, ihre Funktionsweise zu verstehen
und sie letztlich zu kontrollieren. Nur so können diese für Anwendungen
in der Informationstechnologie und in den Lebenswissenschaften nutzbar gemacht
werden. In insgesamt zehn Teilbereichen geht es beispielsweise um Quantenphänomene
in Nanosystemen bis hin zu Lab-on-a-chip-Anwendungen. NIM führt
international angesehene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen
Münchener Forschungseinrichtungen und unterschiedlichen Disziplinen wie
Physik, Biophysik, Physikalische Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Elektrotechnik
und Medizin zu einem einzigartigen Forschungsverbund zusammen.
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