Der Lehrplan zur individuellen Lernförderung schlägt folgende Themen zur Behandlung des Themas Elektrizität in den Klassen 5/6 vor:
Auch auf fächerübergreifende Aspekte wird eingegangen. Zum Beispiel bestehen Fächerverbindung zu Textilarbeit/Werken und zu Deutsch.
Da uns eine andere Reihenfolge der Behandlung des Themas Elektrizität für sinnvoller erschien, soll diese nachfolgend aufgezeigt werden:
Zur Einführung in die Thematik erscheint es uns für sinnvoll, das Vorwissen der Schüler mit der Frage "Wann leuchtet eine Glühbirne?" zu aktivieren. Zusätzlich können die Schüler durch das selbstständige Zusammenbauen eines Stromkreises diesen handelnd und durch Ausprobieren entdecken. Aufbauend auf den Stromkreis können Leiter und Nichtleiter eingeführt werden. Auch hier können verschiedene Stoffe durch das selbstständige Ausprobieren den Leitern oder Nichtleitern zugeordnet werden. Im Anschluss daran kann jetzt beispielhaft eine Spannungsquelle näher besprochen werden und andere Spannungsquellen und Verbraucher gefunden werden. Die Schüler wissen zu diesem Zeitpunkt bereits Bescheid über die Funktion von Spannungsquellen und können mit Hilfe ihren Erfahrungen im täglichen Leben Verbraucher nennen oder gegebenenfalls neu kennen lernen. Nachdem die Schüler über den Aufbau eines Stromkreises Bescheid wissen und Leiter und Nichtleiter usw. kennen, kann auf die Gefahren im Umgang mit Strom, mit den Verbrauchern von Strom eingegangen werden. So können die Schüler besser verstehen, warum der Umgang mit Elektrizität so gefährlich ist. Als abschließende Ausweitung der Thematik kann eine Exkursion ins Deutsche Museum angeschlossen werden. Hier können die Schüler die Gewalt von Hochspannung erleben, die Gefahren besser verstehen und sich den Regeln gemäß verhalten.
Auf die im Lehrplan empfohlenen fächerübergreifenden Aspekte kann eingegangen werden. Wir beschränken uns in unserer Unterrichtssequenz nur auf den physikalischen und chemischen und biologischen Anteil. Die Grenzen der Fächer können und sollen nicht im Einzelnen dargestellt werden. Hier überwiegt das Prinzip der Ganzheitlichkeit. Die Grenzen sind fließend.
Die einzelnen Lernziele und ihre Begründung werden an die jeweilige Unterrichtsstunde angefügt. Begründet werden immer alle Lernziele einer Stunde zusammen, da die Gründe für die jeweiligen Lernziele aufeinander aufbauen.